IAB UK veröffentlicht neues Handbuch: “Email: Joining the Digital Dots“ http://t.co/04eYHxS0m5
24. Mai 2013
Ist Ihnen auch aufgefallen, dass Ihr DKIM Authentifizierungs-Schlüssel seit kurzem von Google abgelehnt wird? Dann sind Sie damit nicht auf keinen Fall alleine. Google hat kürzlich angekündigt, dass es alle DKIM-Keys mit 512 Bit Verschlüsselung oder weniger ab sofort nicht mehr länger akzeptieren wird.
Hintergrund dieser Entwicklung ist die Tatsache, dass ein findiger Mathematiker kürzlich den 512 Bit DKIM Schlüssel von Google geknackt hat und sich dann per E-Mail als die Google Gründer Sergey Brin und Larry Page ausgab. Ein in diesem Zusammenhang auf Wired.com erschienener Artikel erwähnt dann auch hektische Bemühungen der Branche, ihre DKIM-Schlüssel zu verstärken.
Google hat seine eigenen Schlussfolgerungen aus dieser Sicherheitspanne gezogen und macht es für Versender jetzt notwendig, DKIM-Schlüssel mit 1024 Bit zu verwenden. In der ersten Phase akzeptiert Google nicht mehr länger solche DKIM Schlüssel, die eine 512 Bit Verschlüsselung oder weniger verwenden. Für die nächsten Wochen sollen 768 Bit Schlüssel weiterhin akzeptiert werden. Google hat außerdem bereits angekündigt, dass das Unternehmen Postmaster schon im Laufe dieser Woche per E-Mail über jene Domains informieren wird, die (zu) schwache DKIM-Schlüssel verwenden.
DKIM Schlüssel, die von Google nicht akzeptiert werden, können Versender auf mehreren Ebenen schaden. Versender, die die DKIM-Authentifizierung nicht bestehen und zudem den List-Unsuscribe Header verwenden könnten sich höheren Beschwerderaten gegenübersehen, da Nutzern in diesem Fall keine direkte Abmeldemöglichkeit angezeigt wird. Gmail Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, sich im Posteingang anzeigen zu lassen, ob eine korrekte Authentifizierung vorliegt. Wenn Ihre E-Mails diesen Icon nicht mehr aufweisen könnten Adressaten das Vertrauen in Ihre E-Mails verlieren und Ihre Öffnungsrate in Mitleidenschaft gezogen werden. Zwar wird ein Nicht-Bestehen der DKIM Authentifizierung keine direkte Auswirkungen auf die Zustellung der E-Mail bei Google haben; sollten Sie jedoch die DMARC Richtlinie verwenden, besteht ein zusätzliches Risiko, sollten Ihre E-Mails auch die SPF-Authentifizierung nicht bestehen.
Um zu prüfen, ob Ihre DKIM-Authentifizierung eine ausreichend starke Verschlüsselung aufweist, gehen Sie bitte wie folgt vor:
Unseren Kunden stehen ihre Kundenberater bei Return Path gerne für Fragen zur empfohlenen Stärke des DKIM-Schlüssels bzw. der Validierung des verwendeten Schlüssels zur Verfügung. Wenn Sie keinen Kundenberater haben, füllen Sie bitte folgendes Formular aus, um mit uns in Kontakt zu treten.