Blog

 

4 Faktoren, die Sie im Zusammenhang mit dem idealen Versandzeitpunkt für Ihre E-Mail Kampagne beachten sollten

Shannon Rosic
22. November 2012 - Shannon Rosic, Account Coordinator, Client Services

Wir leben in einer Zeit, in der die Zeit selbst der vielleicht größte Luxus geworden ist und viele unserer Mitmenschen (und wir selbst vielleicht auch das eine oder andere mal?) uns wünschten, der Tag hätte doch etwas mehr als nur 24 Stunden. Im E-Mail Marketing stehen uns eben diese 24 Stunden als Zeitfenster zur Verfügung, um den optimalen Versandzeitpunkt für unsere Kampagnen zu bestimmen. Doch gibt es den überhaupt?

Diese Frage lässt sich sowohl mit „ja“ als auch mit „nein“ beantworten. „Nein“, weil es keinen idealen Versandzeitpunkt gibt, der für jegliche E-Mail oder jegliches Unternehmen Gültigkeit hätte; aber „ja“, weil es für Ihr Unternehmen durchaus einen idealen Zeitpunkt geben kann, bzw. mehrere ideale Zeitpunkte, je nach Art der Nachricht und/oder Zielgruppe.

Um sich der Antwort anzunähern überlegen Sie sich einmal, wann Ihre Zielgruppe wohl hauptsächlich die eingegangenen E-Mails lesen und bearbeiten wird. Ich persönlich greife am Morgen nach dem Aufwachen als erstes zum iPhone, um dort meine E-Mails abzurufen. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass der Großteil meiner E-Mails zwischen sechs Uhr morgens und 10 Uhr am Vormittag in meinem Posteingang ankommt. Doch ist es wirklich von Bedeutung, im Posteingang ganz oben zu sein?

Überdenken Sie in diesem Zusammenhang die folgenden 4 Faktoren:

  1. Relevante Inhalte. Abonnenten öffnen solche E-Mails mit höherer Wahrscheinlichkeit, die Inhalte bieten, die sich mit ihren eigenen Präferenzen decken und damit eine hohe Relevanz aufweisen. Das ultimative Ziel hinsichtlich der E-Mail Inhalte ist, die Beziehung mit dem Abonnenten zu stärken, indem man attraktive und relevante Inhalte zur Verfügung stellt, die eine Interaktion mit dem Kunden zustande kommen lassen.
  2. Betreffzeile und Absender: Lässt sich Ihre Marke eindeutig identifizieren? Ist aus dem Betreff sofort ersichtlich, was Ihr Unternehmen anbietet? Dies wiegt den Kunden und Sicherheit und nur dann wird er die E-Mail auch gerne und mit einem guten Gefühl öffnen. Prüfen Sie beispielsweise mittels der Return Path Inbox Insight Lösung, wie viele Ihrer E-Mails ungeöffnet gelöscht werden.
  3. Markentreue. Wir Marketer lieben treue Kunden. Diese treuen Kunden verdienen eine besondere Behandlung, so dass Sie zu loyalen Fans werden und immer wieder zu uns zurückkommen. Bieten Sie Ihren treuen Abonnenten die Möglichkeit selbst zu entscheiden, welche Informationen sie von Ihnen erhalten möchten. Dies wird dazu beitragen, Ihre Kommunikation nochmals relevanter zu gestalten.
  4. Vorherige Erfahrungen mit Ihren E-Mails: Jeder Abonnent ist einzigartig, deshalb ist es umso wichtiger genau darauf zu achten, wie Ihre Abonnenten mit Ihren E-Mail interagieren. Ist es einfach direkt von Ihrer E-Mail auf Ihre Webseite oder Ihren Shop zu gelangen? Sind die relevanten Kontaktinformationen und Links in der E-Mail direkt zu finden? Wenn Sie Ihre E-Mail erstellen versetzen Sie sich in die Position Ihres Abonnenten und betrachten Sie die E-Mail aus dessen Blickwinkel heraus.

Generell gilt, dass über den Tag hinweg eine maximale Abweichung von den durchschnittlichen Öffnungs- und Klickraten von 10 Prozent zu erwarten ist. Doch lassen Sie sich davon nicht verunsichern – manchmal sind die einfachsten Regeln auch die erfolgreichsten. Wenn Ihr Angebot beispielsweise nur innerhalb eine kurze Zeitspanne am Abend gilt, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre E-Mail einige Stunden vorher im Posteingang der Adressaten eintrifft. Oder wenn Sie beispielsweise feststellen, dass Ihre Abonnenten am liebsten in der Mittagspause einkaufen, dann stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails am Vormittag im Posteingang eintreffen.

Ein anderes Beispiel: Wenn Sie durch Tests herausgefunden haben, dass Kampagnen die besten Ergebnisse erzielen, wenn Sie sie vor 6 Uhr morgens senden (auch wenn vielfach zu lesen ist, dass dies der wohl am schlechteste Versandzeitpunkt ist), dann bleiben Sie dabei. Doch testen Sie in regelmäßigen Abständen, um sicherzustellen, dass dieser Trend auch weiterhin besteht.

Letzten Endes ist der beste Versandzeitpunkt immer von Ihrem eigenen Geschäftsmodell abhängig. Hören Sie darauf, was Ihre Abonnenten Ihnen durch ihr Engagement mit Ihren E-Mails mitteilen und optimieren Sie Ihren Ansatz entsprechend.

Comments are closed.